Botte: „Die ADP-Zahlen weisen einen Rückgang von 52.000 Arbeitsplätzen über einen Zeitraum von vier Wochen aus, was mit den in der Challenger-Umfrage vom Oktober gemeldeten Entlassungen übereinstimmt. Auch die Einzelhandelsumsätze weisen auf einen Rückgang zum Ende des dritten Quartals hin, wobei die Ausgaben der Verbraucher im September ohne volatile Posten um 0,1% zurückgingen. Das Verbrauchervertrauen lässt für die kommenden Monate keine Entspannung erwarten. Die negativen Auswirkungen des Shutdowns und die steigende Arbeitslosigkeit dürften in diesem Winter eine Phase geringen Wachstums einläuten.“
Kevin Dunzel, Senior Sales Director, Natixis Investment Managers ergänzt: „Dieses fragile Wachstumsumfeld erfordert im Dezember eine weitere Maßnahme der Fed, möglicherweise eine Senkung um 25 Basispunkte, da die quantitative Straffung sich ihrem Ende nähert.“
Lesen Sie hier das vollständige MyStratWeekly. Im „Thema der Woche“ untersuchen die Analysten der Natixis-Tochter, wie sich das Ende der quantitativen Straffung der Fed auf Schwellenländer auswirken könnte: „Historisch gesehen verbessert eine solche Kursänderung der Fed die globalen Liquiditätsbedingungen, was zu Kapitalzuflüssen in Schwellenländer führt. Staatsanleihen in Hartwährungen dürften stärker davon profitieren als Anleihen in lokalen Währungen, insbesondere das Segment „High Yield“, das höhere Renditen als US-amerikanische HY-Anleihen bietet.“
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