5) Vermögensverwaltende Produkte in China
Chinesen kaufen vermögensverwaltende Produkte – und zwar viele davon. Aktuell halten sie etwa 2,2 Billionen US-Dollar in diesen Produkten – das sind knapp 25 Prozent des chinesischen BIP. Es ist anzunehmen, dass nicht jeder Sparer weiß, was er da im Detail erworben hat. In vielen Fällen sind die zugrundeliegenden Assets Immobilien. Nach dem Abschwung auf dem chinesischen Immobilienmarkt werden viele Anbieter es immer schwieriger finden, die zugesagten Zinsen zu erwirtschaften. Verlieren die Anleger das Vertrauen und ziehen ihr Geld ab, wären ein Liquiditätsengpass und eventuell ein Bank Run die Folge.
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