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Haben Banken aus Finanzkrise nichts gelernt?

Mehr Transparenz bei der Abbildung von Risiken gefordert: Laut aktueller Studie des CFA Institute bewerten Banken in verschiedenen Ländern Kredite und den Grad der eingegangenen Risiken sehr individuell. Für Investoren wird dadurch ein länderübergreifender Vergleich erschwert. Research |

Empfehlungen zur Präsentation von Risikoangaben

Vor dem Hintergrund dieser Kritikpunkte spricht das CFA Institute Empfehlungen für eine transparentere und vergleichbarere Finanzberichterstattung der Banken aus:  Transparentere Fair Value-Bewertung: Wenn die Fair Value-Bewertung von Krediten von den Buchwerten abweicht, sollte dargelegt werden, warum dies der Fall ist. Dabei sollten Angaben zur Methodik, den zugrundeliegenden  Annahmen (z.B. Abzinsungssatz, Unterschiede in den erwarteten erzielbaren Cash Flows) gemacht werden. Dies würde den Anlegern weitergehende Analysen ermöglichen. Darüber hinaus bekräftigt das CFA Institute seine Forderung aus dem ersten Teil der Studie, Kredite zu fortgeführten Anschaffungskosten (amortised cost) und dem Fair Value-Ansatz parallel zu bewerten.

Mehr Angaben zu Loan Impairments: Anleger benötigen länderübergreifend ein besseres Verständnis hinsichtlich der Unterschiede bei Wertberichtigungen von Kreditportfolien (Loan Impairments). Dies kann beispielsweise Informationen zur Risikovorsorge von erwarteten Kreditausfällen sowie Angaben zur Abschreibungspolitik und zur Kreditqualität umfassen.

Einheitliche Bilanzierungsstandards, mehr Einflussnahme durch Regulatoren: Dies ist aus Sicht des CFA Institutes wichtig, um die Konsistenz und Vergleichbarkeit in der Finanzberichterstattung von Banken sicherzustellen. Beispielsweise wäre ein einheitlicher Bilanzierungsstandard für Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte (Financial Asset Impairments) wünschenswert – hier wären insbesondere die Rechnungslegungsgremien IASB und FASB gefordert. Auch befürwortet das CFA Institute eine striktere Überwachung der Umsetzung der Bilanzierungsstandards von regulatorischer Seite in den verschiedenen Ländern. Als Vorbild führt das CFA Institute die Arbeit der „European Securities and Markets Authority“ (ESMA) an.

    Studienautor Vincent Papa, CFA, Direktor Financial Reporting Policy des CFA Institute, ordnet die Studienergebnisse ein:

    „Ein solides und gesundes Bankensystem stellt eine Grundlage für den wirtschaftlichen Aufschwung. Damit Anleger den Kreditinstituten vertrauen und informierte Anlageentscheidungen fällen können, müssen die Banken weiterhin an der Transparenz ihrer Finanzberichterstattung arbeiten. Dies betrifft die akkurate Bewertung von Bankassets, die zeitnahe Erfassung von Abschreibungen sowie die Vergleichbarkeit von Finanzinformationen.“ 

    Über die Studie

    Die Forschungsergebnisse erscheinen im Juli und August 2013 in zwei Teilen. Ausgewertet wurden Daten aus Finanzberichten von 51 grossen, komplexen Bank-Gruppen aus 16 führenden Wirtschaftsnationen Europas (inkl. Schweiz), USA, Kanada, Australien und Japan von 2003-2013. Die Auswahl schliesst 75% der Banken ein, die auch im Financial Stability Report 2013 der Europäischen Zentralbank berücksichtigt wurden.  

    CFA Institute

    Das CFA Institute ist ein globaler Non-Profit-Berufsverband für Investment Manager, Finanzanalysten und professionelle Anleger mit mehr als 122‘000 Mitgliedern in 142 Ländern weltweit. Neben dem Berufsbildungsprogramm zum Chartered Financial Analyst (CFA), dem führenden Qualifizierungsstandard der Finanzindustrie, ist der Verband international angesehen für seine Initiativen in den Bereichen Kapitalmarktethik, Investmentstandards und Finanzbildung. Der Verband ist weltweit in 144 Lokalverbänden organisiert. Weitere Informationen unter www.cfainstitute.org.

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