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Economics Forum: China im Fokus

Wie sind die Entwicklungen der chinesischen Wirtschaft in diesem Jahr bislang zu beurteilen und inwiefern sollten sich Investoren auf ein „hard-landing“ vorbereiten? Ökonomen und Chefstrategen von Amundi, Bantleon, Candriam, DekaBank, DNB, ERSTE-SPARINVEST, Goldman Sachs, LBBW, Macquarie, MFS, M&G, Petercam, Raiffeisen Capital Management, Standard Life Investments und UBS mit ihren Einschätzungen. Economics | 23.07.2014 01:00 Uhr
©  toa555 - Fotolia
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Aktuelle Frage im Economics Forum:

„Wie beurteilen Sie den bisherigen Fortschritt der chinesischen Volkswirtschaft in diesem Jahr und inwiefern sollten sich Investoren auf ein mögliches „hard-landing“ Chinas vorbereiten?“

Current question in the Economics Forum:

“How do you assess the progress of the Chinese economy year-to-date and to which extent should investors prepare for a possible “hard-landing” of China?”
Uwe Burkert
Uwe Burkert

"Die letzten Konjunkturindikatoren (Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe von 49,4 im Mai auf 50,7 Punkte im Juni) haben die Sorgen vor einem Einbruch des Expansionstempos verringert. Es kommt hinzu, dass die Gesamtfinanzierungen (Neugeschäft) im Zeitraum Januar bis Juni 2014 um knapp 4 % gegenüber dem gleichen VJ-Zeitraum angestiegen sind. Dies lässt vermuten, dass das "targeted easing" zur Konjunkturstützung greift. Risiken aus der Entwicklung am Wohnimmobilienmarkt und der Größe des Schattenbankensektors können mit dieser Politik inklusive fiskalpolitischem und geldpolitischem Spielraum planvoll abgefedert werden. Für den u.E. unwahrscheinlichen Fall eines hard landings müssten sich Investoren allerdings auf einen breiten Assetpreisverfall einstellen, da China angesichts seiner Bedeutung eine hohe Korrelation in der Marktreaktion erwarten lässt."


Dr. Andreas Busch, Senior Analyst Economics, Bantleon (17.07.2014):

"Die jüngsten Preisrückgänge bei Wohnungen zeigen, dass die notwendige Korrektur am Immobilienmarkt begonnen hat. Längerfristig ist zudem die begonnene Zins- und Wechselkursliberalisierung zu begrüssen, ebenso wie der angestrebte Rückzug des Staates zugunsten der Privatwirtschaft, was die Innovationsfähigkeit fördern und das Produktivitätswachstum stützen sollte. Zu denken gibt jedoch das seit einigen Monaten wieder anziehende Kreditwachstum. Offensichtlich schätzt die Regierung die Risiken einer zu deutlichen Wachstumsabschwächung höher ein als die Gefahr des Platzens der Kreditblase und verzögert daher den Entschuldungsprozess. Weil das Wirtschaftswachstum folglich von der Kreditversorgung  zunächst wieder Rückenwind erhält, sehen wir das Risiko eines „hard landings“ kurzfristig als gering an. Langfristig nimmt die Gefahr wegen des weiter wachsenden Schuldenbergs zu."


Stefan Löwenthal
Stefan Löwenthal

"Die jüngsten Wirtschaftszahlen (zB. positive Entwicklung in fast allen PMI Komponenten, stärker als erwartetes Q2 BIP Wachstum) zeigen deutlich ein Ende des leichten Abschwungs an. Dafür ist einerseits das bessere globale Umfeld verantwortlich, andererseits hat aber vor allem auch der gezielte Mini-Stimulus der Regierung und der Zentralbank positive Wirkung gezeigt. Mit diesen Maßnahmen wurden insbesondere Infrastrukturinvestitionen vorgezogen und für KMU Erleichterungen bei Steuern und Kreditaufnahme ermöglicht.

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Mittel- und langfristig ist China mit den am heurigen Volkskongress geplanten umfassenden Strukturreformen auf einem guten Weg, auf ein nachhaltiges Wachstum umzuschwenken. Deren Umsetzung wird zwar eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, aber das Land letztlich auch vor einem „hard landing“ bewahren."

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