Kurzbeschreibung der Fondsstrategie:
Beim William Blair EM Debt Hard Ccy J (LU2093691256) handelt es sich um eine von Morningstar der Kategorie "Global Emerging Markets Bond" (Globale Schwellenländer / Emerging Markets Anleihen) zugeordnete Fondsstrategie bzw. Tranche,
die über einen Track-Record seit 30.03.2020 (6,18 Jahre) verfügt. Die Strategie wird aktuell von der "William Blair" administriert -
als Fondsberater fungiert die "William Blair Investment Management, LLC".
Emerging-Markets-Anleihen (EM-Debt) haben sich von einer Nische des globalen Fixed-Income-Universums zu einer breiten, zunehmend widerstandsfähigen Anlageklasse entwickelt.
Chinas Industrie zeigt trotz schwacher Konjunkturdaten robuste Wachstumsinseln. Pierre Horvilleur, Research Analyst im globalen Aktienteam von William Blair, analysiert, warum Hightech-Fertigung, Automatisierung, Energiespeicher, Elektromobilität und humanoide Robotik zentrale Wachstumstreiber bleiben.
Frontier-Markets-Anleihen zeigten sich im ersten Quartal robust: Während Hartwährungsanleihen leicht nachgaben, erzielten Lokalwährungsanleihen positive Erträge. Yvette Babb und Daniel Wood von William Blair erklären, warum hohe Realrenditen, Carry und länderspezifische Fundamentaldaten weiter Chancen eröffnen.
China gewinnt im globalen Healthcare-Sektor an Bedeutung: Skaleneffekte, schnelle klinische Entwicklung und starke Fertigungskapazitäten machen das Land zu einem zunehmend wichtigen Treiber für Arzneimittelinnovation, Lizenzdeals und internationale Marktanteilsgewinne.
Geopolitische Spannungen im Nahen Osten sorgen bei Schwellenländer-Lokalwährungsanleihen für mehr Volatilität. Vor allem Währungen reagieren auf höhere Energiepreise und eine veränderte Risikostimmung. Warum selektives, länderspezifisches Positioning nun besonders wichtig ist.
Emerging Markets Debt zeigt sich trotz Nahost-Konflikt und höherer Volatilität widerstandsfähig. Attraktivere Bewertungen nach der Spread-Ausweitung eröffnen selektive Chancen. Warum Länder wie Oman positiv herausstechen und wo Risiken im Golfraum bestehen.
Chinas KI-Strategie setzt weniger auf die Führung bei Frontier-Modellen als auf Kosteneffizienz, schnelle Implementierung und breite Anwendung. Warum Beschränkungen bei Rechenkapazität, staatliche Unterstützung und Plattformstärke neue Chancen entlang des KI-Stacks eröffnen.
Im ersten Quartal 2026 prägten Volatilität, geopolitische Spannungen und die Neubewertung von KI die Aktienmärkte. Warum substanzorientierte Sektoren wie Infrastruktur, Verteidigung und Industrie an Bedeutung gewinnen und welche Folgen das für Anleger hat, analysiert William Blair.
Europäische Aktien stehen trotz geopolitischer Risiken und makroökonomischer Unsicherheit vor selektiven Chancen. Robert Schramm-Fuchs, Portfoliomanager bei Janus Henderson Investors, sieht strukturelle Treiber wie KI, Infrastruktur, Energie und Industriepolitik als mögliche Wachstumsmotoren.
Im Podcast ThinkMacro analysiert Vincent Chailley, Founding Partner und Group CIO von H2O Asset Management, die makroökonomischen Folgen des Nahostkonflikts: einen Ölpreisschock historischen Ausmaßes, eine asymmetrische Belastung der US-Wirtschaft sowie die schrittweise Abflachung des „Dollar-Smiles“ und den Übergang zu einem multipolaren Weltwährungssystem.
Eléonore Bunel, Head of Fixed Income bei Lazard Frères Gestion, analysiert den jüngsten Zinsanstieg, erklärt, warum sie High Yield und AT1-Anleihen trotz enger Spreads weiterhin für attraktiv hält, und zeigt, wie sich diese Einschätzungen in der Absolute-Return-Strategie des Hauses widerspiegeln.
Nach einem starken Jahr 2025 ging die Biotechnologie mit einer soliden Basis in das Jahr 2026. Die Innovationskraft ist ungebrochen, die Bewertungen sind weiterhin günstig und das Anlegerinteresse nimmt zu. In einem selektiven Markt konzentriert sich Candriam auf ausgewählte Titel, kommerzielles Potenzial und einen disziplinierten Portfolioaufbau.
Die meisten großen Volkswirtschaften kämpfen mit demografischem Rückgang, hoher Verschuldung oder geopolitischer Fragilität. Indien kämpft mit keinem dieser Probleme. Eine junge Bevölkerung, eine sich digitalisierende Wirtschaft und eine im Aufbau befindliche industrielle Basis bieten dem Land eine Wachstumsperspektive, wie sie andernorts immer schwerer zu finden ist. UTI Investments – Indiens Pionier im Asset Management – bietet strukturierten Zugang zu dieser Gelegenheit, gestützt auf sechs Jahrzehnte Investmenterfahrung vor Ort.
Thomas Brenier, Portfolio Manager/Analyst und Head of Equities bei Lazard Frères Gestion, erläutert, warum aus seiner Sicht ein möglicher Waffenstillstand in der Ukraine die strukturellen Treiber des europäischen Verteidigungssektors nicht aushebelt, wie sich europäische Staaten trotz hoher Schuldenstände Souveränitätsinvestitionen leisten können.
Die neue NACUBO-Studie 2025 zeigt: Die größten US-Endowments sind zurück an der Spitze. Martin Friedrich, Portfolio Manager des Endowment-Konzepts bei Lansdowne Partners Austria, über die Treiber dieser Performance – und was davon sich im liquiden UCITS-Mantel umsetzen lässt.
PGIM erweitert sein Angebot im Bereich Private Credit und legt mit dem „PGIM Global Private Credit Fund SCA“ einen in Luxemburg domizilierten Part-II-UCI-Fonds auf. Die Strategie richtet sich an Wealth-Investoren in Europa, Großbritannien und Asien und investiert vorrangig in besicherte Kredite an mittelständische Unternehmen in Nordamerika, Europa und Australien. Im Fokus stehen stabile, weniger zyklische Branchen sowie ein diversifizierter Zugang zu sponsored und non-sponsored Direct-Lending-Transaktionen.
Michael Cizek leitet seit Juni 2026 den Wholesale-Vertrieb DACH bei Raiffeisen Capital Management. Im Fokus stehen der Ausbau von Partnerschaften mit Banken, Vermögensverwaltern und Fondsplattformen sowie der verstärkte Einsatz digitaler und KI-gestützter Vertriebsprozesse.
IPOs gelten oft als Chance auf frühe Kursgewinne. Georg von Wallwitz, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Eyb & Wallwitz, erklärt, warum Börsengänge für Anleger häufig enttäuschend verlaufen und weshalb das mögliche SpaceX-IPO besondere Risiken birgt.
Die Fußball-WM 2026 wird das größte Turnier der Geschichte. Doch trotz Milliardenpublikum und 48 Teams bleiben die wirtschaftlichen Effekte für die Gastgeber USA, Kanada und Mexiko wohl begrenzt. Justin Thomson, Head Investment Institute and CIO bei T. Rowe Price, analysiert die ökonomische Bedeutung.
Tom Ross und Tim Winstone, Fixed Income Portfoliomanager bei Janus Henderson, erläutern, warum die Märkte für Unternehmensanleihen angesichts geopolitischer Spannungen resilient sind.
Es gilt als ausgemacht, dass der Irankrieg Europa mehr schadet als den USA. Schließlich importiert Europa Energie, und die USA sind ein Energieexporteur.
Der Energiepreis-Schock infolge des Iran-Konflikts und die Blockade der Straße von Hormus wirbeln die makroökonomischen Prognosen für 2026 durcheinander. Angesichts anziehender Inflationsdaten steht die EZB vor einem klassischen Stagflations-Dilemma: Ein restriktiverer Kurs soll die Teuerung eindämmen, droht aber gleichzeitig, die ohnehin fragile Konjunktur in der Eurozone vollends abzuwürgen.